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Chronik

Bereits nach der Jahrhundertwende diente ein Radsportclub der körperlichen Ertüchtigung. Mitte der 20-er Jahre bildeten sich vier Fußballmannschaften mit den Namen „Gassa“, „Untere Dorf“, „Katzawedel“ und „Die Großa“. Man spielte damals ohne Vereinsstatus und ohne Schiedsrichter. Der zündende Gedanke zur Gründung des Turn- und Sportvereins sprang in den Faschingstagen des Jahres 1927 über, als Magnus Osterried im Freien, auf dem heutigen Dorfplatz turnerische Kabinettstücke zeigte. Lehrer Kaspar Weber war von dieser Vorstellung derart angetan, daß er mit festem Willen die Gründung eines Turnvereins in Angriff nahm. Mehrere turnbegeisterte junge Männer, wie Magnus Osterried, Zeno Linder, Anton Brugger, Hans Brugger, Josef Holzmann, Hermann Holzmann, Georg Enzensberger, Anton Fichtel, Isidor Geiger und Karl Kreuzer schlossen sich den Plänen von Kaspar Weber an.

Im Mai 1928 gründete man beim „Burgerwirt“ den neuen Verein. An der Gründungsversammlung nahmen u. a. Bürgermeister Martin Osterried und der Turngauvorsitzende Hans Weber teil. Als monatliches Beitragssoll wurden 0,50 Reichsmarkt festgesetzt. Für damalige Verhältnisse ein relativ hoher Vereinsbeitrag. Nach der Vereinsgründung ging man auf die Suche nach einem geeigneten Turnsaal. Im leerstehenden, alten Schulgebäude im obersten Geschoß fand man eine Trainingsstätte für die Mannen. Dannach begann man mit dem Umbau des Dachgeschoßes. Im Juni 1928 stand ein großer, heller Turnsaal mit den Ausmaßen 8x8 m und einer Höhe von 5 m zur Verfügung.

Mit viel Ehrgeiz nahmen 1929 erstmals Bertoldshofener Sportler an einem Turnfest teil. Es wurde in Ebersbach anläßlich der Turnhalleneinweihung abgehalten. Wie damals üblich, bereiste man das zweitägige Fest mit dem Fahrrad. Übernachtet wurde in Ebersbach auf Bauernhöfen.
Ab 1929 führte der TSV Bertoldshofen mehrere Jahre lang das sogenannte „Vereinsabturnen“ durch. Es handelte sich dabei um einen Mannschaftswettkampf zwischen den Ortschaften Roßhaupten, Rieder, Stötten und Bertolshofen. Diese Sportveranstaltung fand alljährlich im Wechsel am Kirchweihmontag statt. Nicht nur auf dem sportlichen Sektor bot der TSV nach der Gründung beachtliche Leistungen. Theateraufführunen, Turnerbälle und Figurendarstellungen sorgten für gesellschaftliche Hühepunkte.

Ab 1933 nahm die Vereinsarbeit immer mehr ab. Die Partei gewann durch Ihre eigenen Organisationen wachsenden Einfluß in der Bevölkerung. Als letztes großes Ereignis für den Sportbetrieb in Bertoldshofen muß der Turnhallen-Neubau im Jahre 1933 angesehen werden. Die Turnhalle diente nach Fertigstellung bis 1974 als Schul-Turnhalle. 1939 wurde der Sportbetrieb infolge des Kriegsbeginnes eingestellt.

Am 16.10.1948 wurde auf Initiative von Anton Schmida beim Gasthof Ruppert Ressle eine Gründungsversammlung einberufen. Es erschienen Mitglieder des Jugend-Clubs und ehemalige Mitglieder des TSV. Die alten Turner erklärten sich bereits, den neuen Verein tatkräftig zu untersützen. Man beschluß auch, den Verein unter dem alten Namen „Turn- und Sportverein Beroldshofen 1928“ fortzuführen. Mit der Wahl einer Vorstandschaft und der Erstellung einer Vereinssatzung vollzog sich in den Hersttagen des Jahres 1948 die Neugründung des TSV Bertoldshofen. In der Folgezeit war man besonders bim Fußballsport aktiv. Die Spieler suchten mit Freundschaftsspielen den sportlichen Vergleich mit anderen Vereinen (Biessenhofen, Thalhofen, Ebenhofen, Leuterschach, Stötten und Ob).

Im Oktober 1949 lebte auf Initiative des TSV Stötten, jeweils zum Kirchweihfest, das Vereinsabturnen wieder auf. Die Sportveranstaltung, die Volksfest-Charakter hatte, trafen 1949 Stötten, 1950 Bertoldshofen und 1951 Roßhaupten in Erscheinung. Gerade die Leichtathletik-Abteilung erfuhr anfang der 50er Jahre einen steilen Aufschwung. An den verschiedensten Turn- und Sportfesten nahmen Sportler des TSV teil. Das 30-jährige Gründungssportfes in Görisried war eine herausragende Veranstaltung. Da öffentliche Verkehrsmittel fehlten wurden die Sportler mit LKW’s transportiert.

Zahlreiche Freundschafts- und Verbandspiele wurden durchgeführt. 1951 wurde unter der Leitung von Lehrer Benatzky eine neue Schachgruppe aufgestellt. Die Schießsportabteilung im TSV gewann ebenfalls zunehmend an Bedeutung und konnte bei Vergleichs-Schießen gute Ergebnisse erzeilen.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens wurde eine Vereinsfahne angeschafft. Am 17.05.1953 ereignete sich die Fahnenweihe, an der sich die gesammte Geimeinde am Festzug beteiligte.
Im Jahre 1967 löste sich die Schützenabteilung vom TSV und gründete unter der Leitung von Franz Brugger einen eigenen Verein. Ein Jahr später wurde beim Amtsgericht Marktoberdorf die Eintragung des TSV Bertoldshofen ins Vereinregister vorgenommen.
Erst am 27. Juni 1962 hob man im Gashof „Königswirt“ unter der Anwesenheit von Spielgruppenleiter Karl Kracker eine feste Fußball-Abteilung auf der Taufe und man meldete sich beim BFV an.

In der Spielrunde 1966/67 nahm zum ersten Male eine zweite Mannschaft bei den Verbandspielen teil. Der große Treffer gelang der 1. Mannschaft dann im Spieljahr 1967/68. Mit einem Punktestand von 46:6 und dem Torverhältnis 90:34 holte man sich in der C-Klasse den Meistertitel. Der TSV spielte bis zum Jahre 1973 in der B-Klasse und mußte dann wieder in die C-Klasse absteigen. Nachdem der TSV Bertoldshofen bereits vor dem Rückrundenstart im DFB-Pokalwettbewerb gegen höher-klassige Gegner Furore gemacht hatte, schaffte die erste Mannschaft in der Punktspielserie 1977/78 ihr Meisterstück. Mit 40:8 Punkten und 68:20 Toren sichterten sich die Schützlinge von Trainer Albert Moll die Spitzenposition in der C-Klasse Kaufbeuren und schaften damit den Aufstieg in die B-Klasse Ostallgäu. An dieser Stelle ist auch die 2. Mannschaft zu würdigen, die sich in den abgelaufenen Jahren ebenfalls wacher zu schlagen wußte und in den Pokalrunden ausgezeichnete Plätze belegte. Besonderes Lob verdient auch die Jugend- und Schülerarbeit der Fußballabteilung. In drei Mannschafts-Formationen A-, C- und D-Jugend - wird der ständig erforderliche Nachwuchs herangebildet. Alle Mannschaften konnten bislang in ihren Spielbetrieben gut mithalten. Dies ist vor allem der Verdienst der Jugendtrainer, die mit großem persönlichen Einsatz Lehrmeister der Jugendspieler sind. Daß der Fußball-Sport in Bertoldshofen eine beliebte Sportart ist, beweist die stattliche Zahl von ca. 140 Mitgliedern.

Am 11.01.1974 gründeten im Anschluß an die Jahreshauptversammlung 21 wintersportbegeisterte TSV-Mitglieder die Skiabeilung. Hauptanliegen dieser Abteilung war und ist es, mit gemeisamen, gymnastischen Übungen die physische Voraussetzung für einen dynamischen und unfallfreien Skilauf zu schaffen. Wöchentlich findet ein zweistündige Skigymnastig statt. Der Übungsbetrieb wird unter der Leitung von Heini Hartinger während des ganzen Jahres aufrecht gehaltun und durch Rad-, Berg- und Wandertouren ergänzt. Seit 1975 kommt jährlich eine Clubmeisterschaft zur Austragung. Im Jahre 1968 findet erstmals ein „Gemeinderennen“ statt.

Im Jahre 1948 bestand eine Tischtennismanschaft aus folgenden 7 Mann: Kohn Willi, Gebrüder Wilging, Baur Josef, Schmida Anton, Krautzberger Karl, Deliano Fritz. In der Saison 1953/54 gelang auch der Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse. In der Saison 1956/57 bestand die Mannschaft aus F. Moll, K. Krautzberge, F. Deliano, H. Brugger, W. Holzmann, S. Kohn (A. Brugger und H. Brandt). In den Jahren 1957 und 1958 gelang der Aufstieg in die dritt-höchste Spielklasse - Bezirksliga I - und und der Klassenerhalt bis 1962.

Bei der seit 1954 bestehenden Damen-Mannschaft qualifizierte sich Helga Kohn durch die Teilnahme an Turnieren für die A-Klasse. 1962 mußte sich die Senioren-Mannschaft wegen Spielermangel aus dem Verband zurückziehen. 1972/73 spielten sie wieder im Verband und es gelang ihnen auf Anhieb der Aufstieg in die Kreisliega II. In der folgenden Saison belegten sie den 1. Tabellenplatz und stiegen somit in die Kreisliga I auf. Auch die Jugendmannschaft belegte den 1. Tabellenplatz und stieg in die Kreisliga I auf.

Bereits im Jahre 1948 wurde unter der Leitung von Karl Schenk eine Frauengymnastik-Abteilung gegründet, die aber keinen langen Bestand hatte. Auf der Jahresversammlung des TSV am 2. Dezember 1950 wurde erneut auf Wunsch der Bertoldshofener Mädchen eine Damenriege aufgestellt. Im Februar 1962 entschlossen sich ca. 15 Frauen wieder aktiv zu werden. So übernahm Resi Mailänder die Leitung. Von Januar 1967 bis Frühjahr 1974 wurde auf Wunsch auch ein Turnstunde für ältere Frauen am Montag abgehalten. Mitte Oktober 1976 legte Resi Mailänder nach 14-jahriger Leitung das Amt ab. Nachfolgerin wurde Helga Kohn.

Im April 1966 wurde eine Kinderturnstunde eingeführt. Ab November 1975 führte Marianne Kreisel nach Absolvierung einer Übungsleiterausbildung eine Turnstunde für Buben und Mädchen im Alter von 6 - 15 Jahren ein. Im Oktober 1976 wurde eine Teilung in zwei Gruppen vorgenommen.

Sehr beliebt bei den Kindern ist die alljährlich durchgrführte Wanderung, sowie die Nikolaus- und Faschingsfeier in der Turnhalle.

Im Gründungsjahr zeigte der TSV Bertoldshofen ca. 30 Mitglieder auf. Diese Zahl ist in den vergangenen 80 Jahren auf 775 Mitglieder angestiegen. Veranstaltungen wie z. B. die Herbstwanderung, Radtouren, Weihnachtsfeier und der bekannte Turnerball erfreuen sich großer Beliebtheit.

 

   


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